Moorfrosch
Eine besondere Amphibie
Da intakte Moore Feuchtgebiete sind, stellen sie natürlich auch einen Lebensraum für Amphibien dar. Eine besondere Art ist dabei der Moorfrosch. Denn die Männchen dieser 5,5 bis sieben Zentimeter langen zur Familie der Braunfrösche zählenden Tiere färben sich in der Laichzeit, März und April, leuchtend blau.
Ein Moorfrosch in der Laichzeit. Foto:wikipedia.de
Entgegen seines Namens kommt der Moorfrosch nicht nur in Hoch- und Niedermooren, sondern auch in anderen Arten von Feuchtgebieten vor. Weil er auf diese Lebensräume angewiesen ist, ist die Art in Deutschland stark gefährdet. Trockenlegung von Feuchtgebieten, intensive Landwirtschaft und auch der Straßenverkehr gefährden den Bestand und zerschneiden den Lebensraum, so dass die Rückzugsgebiete "verinseln".
Auch in intakten Feuchtgebieten besteht durch den sauren Regen weiter Gefahr, da dieser den pH-Wert der Gewässer unter einen kritischen Wert (etwa 4,5) absenken kann. Dadurch können die Laichgelege der Frösche verpilzen und so zerstört werden.
Weitere Informationen über den Moorfrosch in der Wikipedia.

