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Hochmoore

In Gegenden, in denen es viel regnet, können Hochmoore entstehen. Wegen einer wasserundurchlässigen Tonschicht haben sie keinen Kontakt zum Grundwasser und Niederschläge sammeln sich.

Eine Landschaft, die in die Höhe wächst
Durch das Torfmoos wachsen Hochmoore jährlich einen Millimeter in die Höhe und können sich nach Jahrtausenden Meterhoch über die sie umgebene Landschaft erheben.

Weil Hochmoore über wenig Nährstoffe verfügen und das Wasser außerdem sehr sauer wird, werden sie von sehr wenigen Arten besiedelt. Auch Birken und Kiefern, die bei der Entstehung des Moores zeitweilig einen Vorteil gegenüber anspruchsvolleren Arten hatten, sterben nun ab. In einem intakten Hochmoor finden sich nur sehr kleine verkrüppelte Bäume und Sträucher – und sehr viele abgestorbene Stämme. Weil das Moorwasser eine konservierende Wirkung hat, können diese Stämme Jahrtausende überstehen - wer allerdings solch einen verkrüppelten, rötlich gefärbten Stamm mitnimmt, um damit seinen Garten zu schmücken, wird feststellen, dass dieses Kunstwerk der Natur schnell verrottet. Auch in Torfballen finden sich viele intakte Pflanzenfasern.

Flora
Um im Moor überleben zu können, haben die Pflanzen verschiedene Strategien entwickelt. Die wohl interessanteste ist die der fleischfressenden Pflanzen. Mit Hilfe verschiedener Techniken fangen und verdauen sie Insekten.
Die bekannteste fleischfressende Pflanze in den heimischen Mooren ist der Rundblättrige Sonnentau.
Ein anderer bekannter Moorbewohner ist das Wollgras, dessen im Frühsommer zu sehenden Fruchtstände an Wattebäusche erinnern oder an Baumwolle.

Fauna
Nur wenige Tierarten können im Moor überleben.  Dazu gehören vor allem am Boden brütende Vögel, Insekten, Reptilien und Amphibien.

Kontaktdaten:

Naturschutz Informationszentrum NIZ Goldenstedt
Haus im Moor
Arkeburger Straße 22
49424 Goldenstedt
Telefon: 04444 / 2694
eMail: haus-im-moor@niz-goldenstedt.de

Das Haus im Moor: