Rückkehr ins Moor nach 16 Jahren
„Wir kommen aus dem Staunen nicht wieder heraus. Es hat sich hier beim Haus im Moor unendlich viel getan, seit wir das erste Mal hier waren.“ So und ähnlich lauteten die Kommentare einer Besuchergruppe aus Bad Essen, die nach 16 Jahren wieder ihren Jahresausflug nach Goldenstedt machten.
Sie konnten sich noch genauestens daran erinnern, wie das Haus im Moor gerade 1992 fertig geworden war. Auch damals wurden sie von Bürgermeister Willibald Meyer in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Fördervereins Goldenstedter Moor begrüßt und während des Besuches betreut. Dieser ließ es sich nicht nehmen, auch jetzt selbst den Frauenkreis der Kirchengemeinde St. Marien aus Bad Essen zu empfangen.
Meyer: Das NIZ hat sich rasant entwickelt
Stolz konnte er auf die rasante Entwicklung des Naturschutz- und Informationszentrum im Goldenstedter Moor (NIZ) verweisen, das 2006 im bundesweiten Wettbewerb „Land der Ideen“ durch den Bundespräsidenten zu einem von 365 Orten ausgewählt wurde. Die Besucher waren besonders angetan von dem Moortunnel, der gerne auch als „Museum unter der Erde“ bezeichnet wird. Aber auch über die zur Zeit in voller Ernte stehende Obstwiese mit Lehrpfad informierten sich die Besucher. Während der Moorbahnfahrt konnten sie sich außerdem davon überzeugen, dass zahlreiche Wiedervernässungsflächen dem Goldenstedter Moor ein ganz besonderes Gesicht geben.
„Wir müssen ständig mit Entkusselungsmaßnahmen dafür sorgen, dass uns die Birken nicht über den Kopf wachsen und wir hier in einigen Jahren im Wald stehen“, erklärte Meyer.

